Andere Wander- und Fahrradrouten: |
|
|
Das Salten Profil: Obenauf findet sich eine Sandschicht, die während der letzten Eiszeit abgelagert wurde. Darunter folgt Glimmerton, danach eine Schlammablagerungsschicht, in der sich kleinste Pflanzenteile nachweisen lassen, und dann Braunkohle, die aus der Zeit stammt, als das Gebiet von Sumpf, halbtropischen Pflanzen und von Riesenkiefern beherrscht war. In der durch verschiedene Schichten unterteilten Schlammablagerungsschicht lassen sich mit etwas Glück die Samen der Riesenkiefer und deutliche Abdrücke jener Bäume finden, die hier vor Millionen von Jahren wuchsen. Das „Salten Profilen“ liegt am Engetvedvej bei Tømmerby. |
|
|
Mossø: Der Mossee bei Skanderborg ist Jütlands größter See – 10 km lang und 2-3 km breit. Die tiefste Stelle beträgt 34 m und der Wasserspiegel liegt 22 m über dem Meeresspiegel. Der Aussichtspunkt Sukkertoppen ist 108 m ü.d.M. und es gibt viele schöne Wanderwege durch das ganze Gebiet. |
|
|
Der Turm auf Ejer Baunehøj ist der absolut höchste, feste Punkt des Landes – 183 m über dem Meeresspiegel. Erbaut wurde der Turm zum Gedenken an Dänemarks Wiedervereinigung von 1920, als Nordschleswig wieder ins Dänische Königreich einverleibt wurde. Am Turm befindet sich ein Bronzerelief von König Christian X, gen Süden nach Schleswig schauend. Die Aussicht ist einmalig. Bei klarem Wetter kann man die Lillebælts-Brücke und Fyn sehen. |
|
|
Hærvejen: Der alte jütländische Heerweg verläuft durch das Gebiet bei Vrads. Er stammt höchstwahrscheinlich aus der Wikingerzeit, jedoch als Verkehrsweg nachweislich schon früher benutzt wurde. Unterwegs trifft man auch immer wieder auf Schanzgräben und Verteidigungswälle, die die ehemals militärische Bedeutung des Heerwegs untermauern. Der Weg war aber nicht nur ein Heer-weg, sondern insbesondere auch eine Route verschiedenster Völkerwanderungen. Der Weg wurde von allen benutzt - von prächtigen, königlichen Reisegesellschaften bis zu armen Pilgern und Bettlern. Die vielen Hügelgräber längs des Heerwegs zeugen davon, dass der Weg seit alters her stark bereist war. Heilige Quellen und Überreste von Kapellen erinnern daran, dass der Heerweg von vielen Pilgern benutzt wurde, wenn diese aus dem Norden kamen, um den Papst in Rom oder Das Heilige Land zu besuchen. Der Weg, auch bekannt als Ochsenkarrenweg, wurde ausserdem zum Viehtrieb benutzt. Hier trieb man z.B. die Tiere vom Limfjord bis nach Holstein. Heute wird der Heerweg als Wanderweg und von Radfahrern benutzt. |
|
|
Gudenåens udspring v/Tinnet Krat: In Mitteljütland, mitten auf dem jütländischen Höhenrücken, auch als Wasserscheide umschrieben, entspringen die zwei größten Flüsse Dänemarks, der Gudenå und der Skjern Å. Beide entspringen in dem gleichen Tal, nur einige hundert Meter voneinander entfernt, um dann in entgegengesetzten Richtungen der Nordsee bzw. der Ostsee entgegenzufliessen. An der gleichen
Stelle kreuzt der Heerweg diese Talstrecke. Hier hat der Weg im Laufe
der Jahrhunderte deutliche Spuren hinterlassen. Die Stieleiche prägt
das Landschaftsbild, und hier findet man auch das größte Gebiet mit
Eichenbäumen in Dänemark. |
|
|
Himmelbjerget: Ein beliebtes Ausflugziel der Gegend. Ganz oben auf dem "Himmelberg". Vom Turm aus hat man eine prachtvolle Aussicht über die Landschaft. |
|